Tag der Kirchenvorstände

Kirchenvorstände trafen sich in Regensburg

Vor vier Monaten wurden in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Bayern die Kirchenvorstände neu gewählt. In diesem Leitungsgremium wirken gewählte und berufene ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Pfarrerinnen und Pfarrern zusammen und bestimmen die Geschicke der Kirchengemeinden.

Am Samstag trafen sich die neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus den 24 Kirchengemeinden des Dekanats zu einem gemeinsamen Kennenlern- und Informationstag. Dekan Eckhard Herrmann hatte die Mitglieder der Leitungsgremien eingeladen und fast 100 Personen konnten beim Treffen im Alumneum teilnehmen.

Eröffnet wurde der Tag mit einer Andacht in der Neupfarrkirche, die sich mit der Frage "Was ist Kirche" beschäftigte. Nicht Einzelaspekte wie der Gottesdienst oder die Diakonie, das Erleben von Gemeinschaft oder der gemeinsame Glaube seien dabei die einzige Antwort, sondern ein bewusstes "sowohl als auch".

Im Alumneum wurde eine kleine Rückschau auf die Kirchenvorstandswahl im Oktober gehalten und Pfarrer Roland Thürmel informierte dann über den Aufbau der Landeskirche und wagte einen Ausblick auf "unser Dekanat in den nächsten sechs Jahren". Im Bereich Personal und Finanzen wird es wichtige Veränderungen geben und auch der landeskirchliche Prozess "Profil und Konzentration" wird sich mit der weiteren Entwicklung der Kirche beschäftigen. Am Nachmittag stellten sich verschiedene Arbeitsbereiche (Evangelisches Bildungswerk, Evangelisch Jugend, Diakonie, Krankenhausseelsorge, Fundraising und das Kirchengemeindeamt) vor und boten so einen persönlichen Einblick in die Frage "Was ist Kirche". Dekan Eckhard Herrmann bilanziert den Tag: "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Tag positiv erlebt und sind zufrieden wieder nach Hause gegangen oder gefahren."

 

Info:

Das Donaudekanat Regensburg ist flächenmäßig das größte der 66 Dekanate der Bayerischen Landeskirche. Es reicht von Maxhütte und Burglengenfeld im Norden bis Schierling und Geiselhöring im Süden, von Hemau und Neustadt im Westen bis Hengersberg und Osterhofen im Osten. In diesen insgesamt über 4200 Quadratkilometer finden gut 70.000 evangelische Christinnen und Christen ihre Heimat in insgesamt 24 Kirchengemeinden. In den Kirchenvorständen sind - je nach Gemeindegröße - zwischen 7 und 12 ehrenamtliche Gemeindeglieder zusammen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern für die Geschicke der Gemeinde zuständig und entscheiden über die Finanzen, über die Bauangelegenheiten, über das Personal und das Leben der Kirchengemeinde.